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Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung
Österreichs zeigen ganz deutlich, dass
sich Österreich
in 50 Jahren aufgrund seiner im Schnitt viel älteren
Gesellschaft klar vom heutigen Österreich
unterscheiden
wird. Es stehen zwar keine dramatischen Änderungen
der Bevölkerungsgröße bevor, jedoch
das zahlenmäßige
Verhältnis der Generationen (junge –
mittlere – ältere
Generation) zueinander wird sich weiterhin ganz
eindeutig verschieben. In diesem Zusammenhang
wird
oft von der „Alterung der Gesellschaft“
gesprochen. |
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Die beiden Hauptursachen für die Veränderung
der
altersmäßigen Zusammensetzung der Bevölkerung
sind: 1. Geburtenrückgang
Seit dem Höhepunkt des Baby-Booms Mitte der
60er sinken die durchschnittlichen Kinderzahlen
pro Frau kontinuierlich und haben im 2001 mit
1,33 Kindern pro Frau ihren bisher historischen
Tiefststand erreicht. Auch der Anteil der lebenslang
kinderlosen Österreicher wächst stetig.
2. steigende Lebenserwartung
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist beinahe
auf das Doppelte gestiegen. Betrug sie bei Männern
um 1900 noch 40,6 Jahre, ist sie nun über
62,4 (1951) auf derzeit 75,8 Jahre (2002) gestiegen.
Bei Frauen hingegen betrug die durchschnittliche
Lebenserwartung 1900 43,4 Jahre und ist in Laufe
der Zeit über 67,7 (1951) auf 81,7 Jahre
angestiegen. |
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